Ferrari

Die Scuderia Ferrari (dt. Rennstall Ferrari) ist die Motorsportabteilung des Sportwagenherstellers Ferrari, der nach seinem Firmengründer Enzo Ferrari benannt ist.
Ferrari begann in den 1930er-Jahren mit seinen Rennsportaktivitäten und tritt seit 1940 mit selbst konstruierten Rennfahrzeugen an. Bereits 1948 nahmen die traditionell roten Autos erstmals an einem Grand-Prix-Rennen teil. Seit Gründung der Formel-1-Weltmeisterschaft im Jahre 1950 ist Ferrari fester Bestandteil der Weltmeisterschaft. Mit über 200 Grand-Prix-Erfolgen sowie 15 Fahrer- und 16 Konstrukteurs-Weltmeisterschaften ist die Scuderia das erfolgreichste Team der Formel-1-Geschichte. Darüber hinaus beteiligte sich Ferrari bis in die 1970er-Jahre ebenfalls mit Erfolg an internationalen GT- und Sportwagenrennen. Die Tochterfirma Ferrari Corse unterstützt noch heute Privatteams mit Know-how und Technik im Touren- und Sportwagensegment.
Das Markenzeichen von Ferrari, ein springendes Pferd auf gelbem Grund (ital. „Cavallino rampante“), geht auf ein Symbol eines Freundes von Firmengründer Enzo Ferrari zurück. Der Flieger Francesco Baracca hatte dieses Emblem, das heute als Marke (Warenzeichen) wohl einige Milliarden Euro wert ist, im Ersten Weltkrieg auf seinem Flugzeug angebracht. Die Rennsportabteilung hat maßgeblichen Anteil am Mythos von Ferrari; die „roten Renner“ aus Maranello wurden zum geflügelten Wort für die weltweite Faszination des Motorsports.
2009 geht die Scuderia in der Formel 1 mit dem Finnen Kimi Räikkönen, dem Weltmeister 2007, und dem Brasilianer Felipe Massa, dem Vizeweltmeister 2008, an den Start.
Scuderia Ferrari

